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Lernen für die Zukunft im jahrgangsübergreifenden Lernmodell

Das Jahrgangsübergreifende Lernen ist eine innovative und effektive Bildungsform, die immer mehr an Bedeutung gewinnt. Dieses Lernmodell, bei dem Schüler und Schülerinnen unterschiedlichen Alters und unabhängig der Klassenstufe gemeinsam lernen, bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl die individuelle Entwicklung der Lernenden als auch die soziale Dynamik innerhalb der Lerngruppen berücksichtigt und fördert. Sie entspringt einem natürlichen Ursprung des gesellschaftlichen Miteinanders, worauf wir in unserem Schulverbund besonders viel Wert legen.

Förderung individueller Stärken und Talente

Einer der größten Vorteile des jahrgangsübergreifenden Lernens ist die Möglichkeit, dass die Lernenden in einem adaptiven Umfeld ihre individuellen Stärken und Talente entfalten können. In heterogenen Gruppen haben Jüngere die Gelegenheit, von Älteren zu lernen, während die älteren Lernenden die Möglichkeit erhalten, Führungsqualitäten zu entwickeln und ihre Kenntnisse weiterzugeben. Dieses wechselseitige Lernen stärkt das Selbstbewusstsein und fördert die intrinsische Motivation.

Soziale Kompetenzen und Empathie

Das gemeinsame Lernen verschiedener Altersgruppen trägt auch zur Entwicklung sozialer Kompetenzen und Empathie bei. Schülerinnen und Schüler lernen verstärkt, sich in andere hineinzuversetzen, Rücksicht zu nehmen und kollaborative Teamarbeit zu schätzen. Diese sozialen Fähigkeiten sind entscheidend für das spätere Leben, und fördern ein harmonisches Miteinander in der Gesellschaft.

Differenzierte Lernansätze 

Im jahrgangsübergreifenden Unterricht müssen Lehrkräfte ihre Didaktik anpassen und differenzierte Lernansätze wählen. Dies führt zu einem dynamischen Unterricht, der auf die Bedürfnisse der gesamten Lerngruppe abgestimmt ist. Unsere Lehrkräfte entwickeln kreative Methoden und Materialien, um sicherzustellen, dass alle Lernenden, unabhängig von ihrem Leistungsstand, gefordert und gefördert werden. Dies trägt zur Chancengleichheit bei und ermöglicht es jedem Lernenden, sich im eigenen Tempo weiterzuentwickeln.

Lebensnahe Lernumgebung 

Das jahrgangsübergreifende Lernen spiegelt die Vielfalt und Komplexität der realen Welt wider. Es ermöglicht eine flexiblere und individualisierte Lernumgebung. In der Gesellschaft arbeiten und leben Menschen unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Erfahrungen zusammen. Durch das Lernen in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen bereiten sich die Lernenden stärker auf diese Realität vor und entwickeln ein Verständnis für die Vielfalt an Perspektiven und Erfahrungen, die es in der Gesellschaft gibt.

Stärkung von Gemeinschaft und Zusammenhalt

Schließlich fördert das übergreifende Lernen den Gemeinschaftssinn und den Zusammenhalt innerhalb unserer Schule. Lernende aller Altersgruppen kommen zusammen, um gemeinsame Projekte durchzuführen, was zu einer stärkeren Bindung zwischen den Lerngruppen führt. Diese Gemeinschaft kann ein unterstützendes und positives Lernumfeld schaffen, in dem sich alle wohlfühlen und gerne lernen.

FAZIT

Schlüssel zum Erfolg ist eine sorgfältige Planung, fortlaufende Fortbildungen für Lehrkräfte und eine starke Gemeinschaft von Eltern, Lehrkräften, Fachkräften und Lernenden, die dieses Modell unterstützen. Insgesamt bietet das jahrgangsübergreifende Lernen eine Vielzahl von Chancen für Schülerinnen und Schüler. Es fördert nicht nur akademische Fähigkeiten, sondern auch soziale und emotionale Kompetenzen, die für das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft unerlässlich sind. Durch diese moderne Lernform werden die Schülerinnen und Schüler bei uns optimal auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet und lernen, sich gegenseitig zu unterstützen und wertzuschätzen.

Eine innovative Methode zur Steigerung der Lernmotivation

Was ist aktives Lernen?
Aktives Lernen bezeichnet einen offene Unterrichtsansatz, bei dem die Lernenden aktiv in den Lernprozess eingebunden werden. Dies geschieht durch verschiedene Methoden, bei dem die Lernenden individuell durch unterschiedliche Zugänge sowie Übungsformate aktiviert werden. Interaktion, Diskussion und praktische Anwendung stehen beim aktiven Lernen im Vordergrund. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess, die Lehrerinnen und Lehrer verstehen sich als Lernbegleiter.

Methoden des aktiven Lernens

Es gibt zahlreiche Methoden, durch die wir an unserer Schule das aktive Lernen fördern:

1. Gruppen- und Partnerarbeiten 

Schülerinnen und Schüler arbeiten zu zweit oder in kleinen Gruppen an Projekten oder Aufgaben, bei denen sie ihre Ideen austauschen und gemeinsam Lösungen erarbeiten.

Beispiel: In einer Lesekonferenz tauschen sich die Schülerinnen und Schüler über den Inhalt eines Sachtextes zum Atelierthema aus und gewinnen gemeinsam neue Erkenntnisse zum Thema.

2. Rollenspiele

Durch das Übernehmen von Rollen in simulierten Situationen können Lernende verschiedene Perspektiven einnehmen und das Gelernte besser verinnerlichen.

Beispiel: In einem Rollenspiel versetzen sich die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht in die emotionale Lage von Abraham und Sara, die ihre Heimat verlassen und in ein unbekanntes, neues Land ziehen müssen. Dabei stellen sie Bezüge zu aktuellen Situationen in ihrem Umfeld her (Bspw. Flüchtlinge aus Syrien oder der Ukraine). 

3. Diskussionen

Der Austausch von Meinungen und Argumenten zu bestimmten Themen fördert kritisches Denken und stärkt die kommunikativen Fähigkeiten.

Beispiel: In einer gemeinsamen Diskussion werden in zwei Gruppen Argumente für die Anschaffung eines Haustieres und gegen die Anschaffung eines Haustieres gesammelt.

4. Praktische Anwendungen

Theoretisches Wissen wird an praktischen Beispielen, Experimenten oder beim Bau von Modellen angewendet.

Beispiel: Durch den selbstständigen Bau eines Umlaufmodells von Erde, Sonne und Mond wird die Entstehung von Tag und Nacht und der Jahreszeiten für die Schülerinnen und Schüler greifbar. 

Bewegtes Lernen

Aktives Lernen findet bei uns an vielfältigen Lernorten statt. Verschiedene Bereiche des Klassenraumes, die Flure und das Foyer, das Außengelände und die Turnhalle stehen für das Lernen zur Verfügung.
Flexible Sitzmöglichkeiten ermöglichen es den Kindern, ihren Arbeitsplatz nach ihren Lernbedürfnissen und Vorlieben zu wählen. Zur Verfügung stehen den Lernenden dabei Stehtische, Bodentische, Lernteppiche, Bänke, Stapelsteine mit Balanceboard, Wackelhocker, Wackelkissen und natürlich klassisch Tische mit Stühlen. Das flexible Sitzen ermutigt die Kinder, sich beweglich zu halten und ihre Körperhaltung regelmäßig zu verändern. Dies kann die Aufmerksamkeit und das Engagement während des Unterrichts steigern und fördert gleichzeitig das Selbstbewusstsein und die eigene Entscheidungsfähigkeit.
Durch die Möglichkeit, in verschiedenen Gruppen oder an verschiedenen Lernorten zu arbeiten, werden soziale Fähigkeiten und Teamarbeit gefördert. Die Lernenden lernen, besser zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Hierzu aktivieren insbesondere gezielte Funktionsecken in allen Lernräumen.
Individuelle und gemeinsame Bewegungspausen gehören ebenfalls zum aktiven Lernen dazu.

Vorteile des Aktiven Lernens

Die Durchführung von aktivem Lernen im Unterricht bringt zahlreiche Vorteile mit sich:

FAZIT

Aktives Lernen ist eine Methode, um den Unterricht lebendiger und ansprechender zu gestalten. Es fördert nicht nur das Wissen, sondern auch wichtige Lebenskompetenzen, die Schülerinnen und Schüler auf ihrem weiteren Lebensweg begleiten. So wird Lernen nicht nur effektiver, sondern auch zu einem spannenden und wertvollen Erlebnis für alle Beteiligten.

Das sind wir!

Die Gemeinschaft an einer Grundschule spielt eine zentrale Rolle im Prozess des gemeinsamen und jahrgangsübergreifenden Lernens. Eine solche Schule ist ein Ort, an dem Kinder nicht nur Wissen erwerben, sondern auch soziale Kompetenzen entwickeln und Freundschaften schließen. Die Idee des gemeinsamen Lernens fördert die Zusammenarbeit zwischen Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen, was für alle Beteiligten bereichernd ist. In dieser Gemeinschaft steht der Austausch im Vordergrund. Jüngere Schüler profitieren von den Fähigkeiten und Erfahrungen ihrer älteren Mitschüler, während diese wiederum lernen, Verantwortung zu übernehmen und ihre sozialen Fertigkeiten zu vertiefen. Gemeinsame Projekte und Aktivitäten schaffen Gelegenheiten, in denen Kinder zusammenkommen, kommunizieren und empathisch aufeinander reagieren können. Hierbei wird nicht nur die individuelle Lernmotivation gesteigert, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt.

An unserem Schulverbund leben wir Gemeinschaft bei Allem, was wir tun!

Wir lernen zusammen und unterstützen uns dabei gegenseitig. Für uns steht die Unterstützung und der gegenseitige Respekt im Umgang miteinander im Vordergrund. Im Alltag in den Klassen, auf dem Schulhof, beim Sport, beim gemeinsamen Singen zum Start in die Schulwoche und bei immer wiederkehrenden standortübergreifenden Aktivitäten im Laufe des Schuljahres. Durch diese Vielzahl von klassen- und standortübergreifenden Erlebnissen entsteht ein stärkendes und gemeinsam erlebtes Wir-Gefühl.
Außerdem wird durch jahrgangsübergreifendes Lernen die Vielfalt innerhalb der Gruppe sichtbar. Unterschiedliche Perspektiven und Herangehensweisen führen zu kreativen Lösungen und erweitern den Horizont aller Schüler. Diese Form des Lernens unterstützt die Entwicklung einer positiven Fehlerkultur, in der Schüler ermutigt werden, Fragen zu stellen, zu experimentieren und aus ihren Erfahrungen zu lernen.
Die Gemeinschaft an unserer Grundschule ist somit ein wertvoller Raum für inklusive Bildungsansätze, in dem Vielfalt als Stärke angesehen wird. Durch den Austausch und das Miteinander entsteht ein unterstützendes Umfeld, in dem jedes Kind wertgeschätzt wird und die Möglichkeit hat, sich sowohl akademisch als auch persönlich weiterzuentwickeln.

FAZIT 

Gemeinschaftliches Lernen fördert nicht nur den Wissenserwerb, sondern auch das soziale Miteinander und stärkt die zwischenmenschlichen Beziehungen, die für eine harmonische Schulzeit unerlässlich sind.

Ziel der „Lernbegleitung“ ist es, die Kinder im Aufbau und der Entwicklung ihrer Selbstlernkompetenz zu unterstützen. 

Durch genaue Beobachtung, Diagnostik und gemeinsamen Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern werden passgenaue Lernangebote geplant und erstellt, damit die individuellen Kompetenzen erweitert werden können.

Der Fokus liegt dabei stets auf den Stärken und Fähigkeiten des Kindes. So fühlt sich das Kind gesehen und angenommen, was eine wesentliche Voraussetzung für gelingende Lernprozesse und die Erweiterung eigener Kompetenzen darstellt.
Dabei werden die individuellen Lernziele den Lernenden stets transparent gemacht.

Die vorbereiteten, individuellen Lernangebote dienen sowohl der Sicherung der Basiskompetenzen als auch der Anwendung der Basiskompetenzen.

Aufgaben der LernbegleiterInnen sind dementsprechend das genaue Beobachten, zeitliche und inhaltliche Strukturen für die Lernenden zu schaffen, die Lernenden zu unterstützen und zu bestärken, die individuellen Lernwege zu besprechen, passgenaue Lernangebote und nutzbar aufbereitete Materialien anzubieten, anzuleiten, zu beraten und letztlich auch zu beurteilen – also den Weg zu weisen für ein selbstständiges, eigenverantwortliches Lernen und zur Erreichung der individuellen Lernziele und Erweiterung der eigenen Kompetenzen.

Der Motor des Lernens

Gemeinsam entdecken, individuell wachsen

Wir verstehen Lernfreude als einen sehr wichtigen Antrieb für nachhaltiges Lernen. Dieses positive Grundgefühl „Lernfreude“ in Bezug auf das Lernen sorgt dafür, dass wir beim Lernen am Ball bleiben, wissensdurstig und motiviert sind, auch, wenn wir mal etwas Schwereres zu bewältigen haben. Lernfreude wirkt wie ein Motor- denn Spaß beim und am Lernen sorgt für eine Dopaminausschüttung im Gehirn. 
Lernfreude kann sich auf Lerninhalte, lernbezogene Verhaltensweisen, Personen und Institutionen beziehen. Dabei belegen jüngere Studien, wie die Ergebnisse der Studie „Joy to learn“ , dass – aus Sicht der SchülerInnen – besonders diese Gesichtspunkte als relevant wahrgenommen werden:

Lernfreude entsteht also besonders dann, wenn Kinder Selbst- und Mitbestimmung erleben, Kompetenzerfahrungen sammeln und sich sozial eingebunden fühlen. Deshalb setzen wir auf eine Lernumgebung, die diese Aspekte aktiv fördert: Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihren Lernprozess mit, erleben Erfolgserlebnisse und fühlen sich als Teil einer Gemeinschaft. Zudem legen wir Wert auf lebenspraktische Bezüge, damit das Gelernte auch im Alltag Bedeutung gewinnt. Ein zentraler Aspekt ist die Selbstwirksamkeit: Wenn Kinder erleben, dass sie durch ihre eigenen Anstrengungen Erfolge erzielen können, stärkt das ihr Selbstvertrauen und ihre Motivation. Dieses Gefühl der eigenen Wirksamkeit ist essenziell, um Lernfreude dauerhaft zu fördern und die Bereitschaft zu eigenständigem Lernen zu erhöhen.

Durch die selbstbestimmte Auswahl der Themen bei Arbeit an Atelierprojekten ermöglichen wir den Schülerinnen und Schülern, eigene und für sie relevante Forschungsfragen zu bearbeiten und die Lernergebnisse ihren Mitschülern vorzustellen. Bereits unsere Erstklässler forschen zu Themen des Sachunterrichts, tragen Infos zusammen und dürfen sich trauen, die Ergebnisse in Form von Plakaten, Modellen, Lapbooks etc. zu präsentieren. Die Mitschüler stellen Fragen zum gewählten Atelierthema und geben ggf. Tipps zur Arbeit oder der Präsentation – so wird Lernen zu einer sinnstiftenden und lebendigen Erfahrung. 
Auch der Morgenkreis, den die Kinder eigenständig durchführen können, oder der Klassenrat sind Beispiele für einen hohen Grad der Selbstwirksamkeit unserer SchülerInnen. Das Konzept des Jahrgangsübergreifenden Lernens setzt einen hohen Grad an Selbstständigkeit und Struktur bei den SchülerInnen voraus, ermöglicht den Kindern aber im Gegenzug in besonderem Maße, Selbstwirksamkeit zu erfahren: „Schau mal, was ich selber geschafft habe!“

Unser jahrgangsübergreifendes Lernkonzept fördert die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen, während gleichzeitig Gemeinschaft erlebt wird. Besonders viel Spaß macht Lernen dann, wenn es als „leicht“ (im Sinne von „machbar“) empfunden wird. Jahrgangsübergreifendes Lernen unterstützt diesen Aspekt schon alleine aufgrund seiner Durchlässigkeit und ermöglicht jedem Kind die Arbeit an „passendem“, also gut zu bewältigendem Material. Trotzdem sind die Kinder mit Ihren Aufgaben nicht „alleine“: Im Plenum tauschen wir uns über Lerninhalte aus und bei Fragen oder Problemen unterstützen nicht nur die Erwachsenen, sondern die SchülerInnen helfen sich auch gegenseitig (z.B. Kinder aus höheren Jahrgängen bzw. Helferkinder).
Unser Ziel ist es, eine Lernatmosphäre zu schaffen, in der Freude, Individualität und Gemeinschaft Hand in Hand gehen – für nachhaltiges Lernen, ein positives Selbstbild und eine lebenslange Begeisterung fürs Lernen.

[1] Definition Lernfreude vgl. Hagenauer et al. (2011)
[1] Vgl. Helmke (1993) 
[1] Hiebl/Schultheis (2017)

In unserer Schule legen wir Wert auf eine nachhaltige und umweltbewusste Erziehung. Dabei ist es uns wichtig, den Kindern ein Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu vermitteln und sie aktiv in den Schutz unserer Umwelt einzubeziehen:

NATURSCHUTZ

Ein Blickfang ist unser neues Insektenhotel, das kürzlich auf dem Schulgelände am Standort Albert Schweitzer errichtet wurde. Dieses Projekt bietet nicht nur einen Lebensraum für zahlreiche nützliche Insekten, sondern dient unseren Kindern auch als spannendes Lernobjekt. So können sie hautnah erleben, wie wichtig Insekten für unser Ökosystem sind und welche Rolle diese in der Natur spielen.

RESSOURCENSCHONUNG

Darüber hinaus setzen wir auf die nachhaltige Verwendung von Materialien in unserem Schulalltag. Ob beim Basteln, im Kunstunterricht oder auch bei anderen Projekten – wir versuchen stets ressourcenschonend mit den Materialien umzugehen. So lernen die Kinder nicht nur kreativ zu sein, sondern auch Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.

BIODIVERSITÄT

Ein weiteres Projekt, welches bald in die Umsetzung geht, ist die Entstehung eines eigenen kleinen Schulgartens. Hier werden die Kinder die Möglichkeit haben, selbst Gemüse und Kräuter anzubauen. Dies fördert nicht nur das Bewusstsein für gesunde Ernährung, sondern auch den respektvollen Umgang mit der Natur.

GESUNDE ERNÄHRUNG – ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Mit einer ausgewogenen Brotdose unterstützen wir die Kinder nicht nur in ihrem Lernalltag, sondern auch in ihrer Entwicklung. Eine gute Mischung aus frischem Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Snacks sorgt hier für Energie und Konzentration. Eine Brotdose ohne viel Plastik ist nicht nur gesünder für ihr Kind, sondern auch für die Natur. Wir ermutigen daher, auf nachhaltige Materialien zurückzugreifen und Einwegverpackungen zu vermeiden.

BUCHPROJEKT 

Für uns ist der Geburtstag eines jeden Kindes etwas Besonderes. Statt Süßigkeiten oder Kuchen laden wir zu einem besonderen Projekt ein: Zum Geburtstag darf jedes Kind ein Buch mitbringen und der Klasse schenken. Dieses Buch wird Teil unserer Klassenbibliothek und steht allen Kindern zum Lesen zur Verfügung. So schaffen wir gemeinsam schöne Erinnerungen und fördern gleichzeitig das Interesse an Geschichten und Lesen.

Bei uns lernen Kinder offen – aber nicht ohne Ziel.

Auch in unserem offenen Lernkonzept erwerben alle Kinder die Kenntnisse und Fähigkeiten, die im Lehrplan vorgesehen sind. Lernen folgt bei uns klaren Zielen und einer verlässlichen Struktur. Wir schaffen eine Schule, in der Kinder lernen dürfen, wie sie sind, und gut vorbereitet ihren weiteren Schulweg gehen.

Kinder lernen unterschiedlich. Manche brauchen mehr Zeit, einige benötigen andere Wege oder zusätzliche Unterstützung. Genau darauf ist unser Unterricht ausgerichtet. Die Inhalte sind für alle Kinder verbindlich, der Weg dorthin darf individuell sein. So kann jedes Kind Schritt für Schritt lernen, verstehen und sicher werden.

Unser pädagogisches Personal begleitet die Kinder aufmerksam durch ihren Lernprozess. Es schaut genau hin, spricht mit den Kindern über ihre Lernwege und unterstützt dort, wo Hilfe nötig ist. Lernfortschritte werden regelmäßig überprüft und gemeinsam besprochen. So wissen Kinder und Eltern jederzeit, wo ein Kind steht und wie es weitergeht.

Uns ist wichtig, dass alle Kinder ernst genommen werden – mit ihren Stärken ebenso wie mit ihren Herausforderungen. Kinder mit besonderen Voraussetzungen lernen bei uns genauso verlässlich wie alle anderen. Durch passgenaue Lernaufgaben, klare Orientierung und zusätzliche Übungsangebote stellen wir sicher, dass jedes Kind die grundlegenden Fähigkeiten aufbauen kann, die es für seinen weiteren Schulweg braucht. 

Offenes Lernen heißt für uns deshalb: unterschiedliche Wege, gemeinsame Ziele!
So verbinden wir individuelle Förderung mit einem verlässlichen Kompetenzerwerb.

Die Entwicklung von Selbstständigkeit ist ein zentrales Anliegen unserer pädagogischen Arbeit.

Kinder lernen bei uns Schritt für Schritt, Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen. Dafür lernen sie, Entscheidungen zu treffen und ihren Lernprozess zunehmend eigenständig zu gestalten. Offene Lernformen eröffnen dabei individuelle Wege – stets verbunden mit klaren Zielen und verbindlichen Strukturen.

Selbstständigkeit bedeutet dabei nicht, dass Kinder sich selbst überlassen bleiben. Vielmehr wachsen sie innerhalb eines klar gestalteten Rahmens in eigenverantwortliches Lernen hinein. Transparente Lernziele, feste Absprachen und verlässliche Rituale geben ihnen dabei Orientierung und Sicherheit. Auf dieser Grundlage treffen die Kinder altersangemessene Entscheidungen, planen ihre Arbeitsschritte, nutzen Materialien eigenständig und reflektieren ihre Lernfortschritte.

Flexible Lernräume und vielfältige Lernsettings fördern Eigeninitiative, Kooperation und Ausdauer. Unser pädagogisches Personal begleitet die Kinder dabei gezielt und unterstützt sie bei Herausforderungen. Dafür schaffen wir Lernumgebungen, in denen die Selbstständigkeit der Kinder Schritt für Schritt wachsen kann. So erfahren die Kinder, dass Lernen ein aktiver Prozess ist, den sie zunehmend selbst steuern – mit Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und einem klaren Blick auf ihre Ziele.

Lernen für die Zukunft im jahrgangsübergreifenden Lernmodell

In unserer Schule lernen Kinder aus verschiedenen Klassen zusammen.
Das nennt man jahrgangsübergreifendes Lernen.
Beim jahrgangsübergreifenden Lernen arbeiten ältere und jüngere Kinder gemeinsam.
So können sie voneinander lernen und sich gegenseitig helfen.
Jedes Kind kann dabei in seinem eigenen Tempo lernen.
Uns ist wichtig, dass Kinder miteinander lernen, so wie im echten Leben auch.
Denn auch dort begegnen sich Menschen jeden Alters und unterstützen sich gegenseitig.

Förderung von Stärken und Talenten
Beim gemeinsamen Lernen in verschiedenen Jahrgängen kann jedes Kind zeigen, was es gut kann. Jedes Kind hat eigene Stärken und Talente – und die dürfen hier wachsen.
Die jüngeren Kinder lernen viel von den Älteren. Und die älteren Kinder können ihr Wissen weitergeben und Verantwortung übernehmen. So lernen alle voneinander.
Das macht die Kinder sicherer und stolzer auf sich selbst. Und es hilft ihnen, Freude am Lernen zu haben.

Soziale Kompetenzen und Einfühlungsvermögen
Wenn Kinder unterschiedlichen Alters zusammen lernen, üben sie auch, gut miteinander umzugehen. Sie lernen, sich in andere hineinzuversetzen und Rücksicht zu nehmen. Außerdem merken sie, wie wichtig es ist, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu helfen. Diese sozialen Fähigkeiten sind sehr wichtig, in der Schule und auch später im Leben. So entsteht ein gutes Miteinander in unserer Gemeinschaft.

Unterschiedliche Wege zum Lernen
Im Unterricht mit verschiedenen Jahrgängen achten die Lehrkräfte darauf, dass jedes Kind gut lernen kann. Dafür planen sie den Unterricht sehr genau und passen ihn an die Kinder an. Unsere Lehrerinnen und Lehrer nutzen viele kreative Ideen und Materialien. So bekommen alle Kinder passende Aufgaben egal, wie gut sie schon sind. Jedes Kind kann in seinem eigenen Tempo lernen und Fortschritte machen. Das sorgt dafür, dass alle die gleichen Chancen haben.

Lebensnahe Lernumgebung
Im jahrgangsübergreifenden Unterricht lernen die Kinder so, wie es auch im echten Leben ist. Menschen mit unterschiedlichem Alter und verschiedenen Erfahrungen arbeiten zusammen. So ist es auch in unseren Lerngruppen. Die Kinder lernen, mit Vielfalt umzugehen und die Meinung anderer zu verstehen.
Das hilft ihnen, sich gut auf das Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten.

Gemeinschaft und Zusammenhalt
Wenn Kinder aus verschiedenen Klassen gemeinsam lernen, entsteht ein starkes „Wir-Gefühl“. Sie arbeiten zusammen an Projekten und helfen sich gegenseitig. Das stärkt die Gemeinschaft und sorgt dafür, dass sich alle wohlfühlen. So wird die Schule zu einem Ort, an dem man gern lernt.

Fazit
Damit das jahrgangsübergreifende Lernen gut funktioniert, braucht es gute Planung, engagierte Lehrkräfte und die Unterstützung der Eltern. Alle arbeiten zusammen, damit jedes Kind gut lernen kann. Dieses Lernmodell bietet viele Chancen: Die Kinder lernen nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch, wie man miteinander umgeht, sich gegenseitig hilft und Unterschiede schätzt. So werden sie gut auf die Zukunft vorbereitet.

Aktives Lernen

Was ist aktives Lernern?

Beim aktiven Lernen machen die Kinder selbst mit. Sie hören nicht nur zu, sondern lernen durch Ausprobieren, Nachdenken und gemeinsames Arbeiten. So lernen sie besser und behalten mehr. Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten die Kinder dabei und helfen ihnen, ihren eigenen Lernweg zu finden. Jedes Kind übernimmt Verantwortung für sein Lernen. 

Wie wir aktiv lernen
An unserer Schule gibt es viele Arten, aktiv zu lernen:

Bewegtes Lernen 
Aktives Lernen passiert überall in unserer Schule – im Klassenraum, auf den Fluren, im Foyer, draußen auf dem Schulhof oder in der Turnhalle. Die Kinder dürfen wählen, wo und wie sie am besten lernen. Es gibt Stehtische, Bodentische, Teppiche, Bänke, Wackelhocker, Kissen und normale Stühle. So können sie ihre Haltung verändern und in Bewegung bleiben. Das hilft, wach zu bleiben und besser aufzupassen. Durch das Lernen in verschiedenen Gruppen und in unterschiedlichen Positionen, üben die Kinder, miteinander zu sprechen und zusammenzuarbeiten. Auch kurze Bewegungspausen gehören dazu – sie machen den Kopf frei und bringen neue Energie.

Vorteile des aktiven Lernens
Aktives Lernen hat viele Vorteile. Die Kinder sind motivierter und haben mehr Spaß am Lernen. Sie verstehen die Inhalte besser, weil sie ihn selbst ausprobieren. Sie lernen wichtige Fähigkeiten wie Teamarbeit und Problemlösen. Außerdem werden sie selbstständiger und trauen sich mehr zu.

Fazit
Aktives Lernen macht den Unterricht lebendig und spannend. Kinder lernen dabei nicht nur Wissen, sondern auch, wie man gemeinsam denkt, handelt und fühlt. So werden sie gut auf ihr weiteres Leben vorbereitet – mit Freude, Neugier und Mut zum Mitmachen.

Gemeinschaft – Das sind wir!

An unserer Grundschule ist Gemeinschaft sehr wichtig. Hier lernen Kinder nicht nur Lesen, Schreiben und Rechnen, sondern auch, wie man gut miteinander umgeht und Freundschaften schließt. 


In unserer Schule lernen Kinder aus verschiedenen Klassen zusammen. So helfen die Älteren den Jüngeren, und die Älteren lernen dabei, Verantwortung zu übernehmen und besser mit anderen auszukommen.


Gemeinsam machen wir viele Projekte und Aktivitäten. Dabei sprechen die Kinder viel miteinander, helfen sich und lernen, auf andere Rücksicht zu nehmen. Das macht Spaß und stärkt das Gefühl, zusammen zu gehören.


Bei uns in der Schule unterstützen wir uns gegenseitig und respektieren uns. Das passiert im Unterricht, auf dem Schulhof, beim Sport, beim gemeinsamen Singen am Schulwochenanfang und bei besonderen Aktionen, bei denen alle Schulstandorte zusammenkommen. So entsteht ein starkes „Wir-Gefühl“.


Beim Lernen in gemischten Gruppen sieht man, wie unterschiedlich die Kinder denken und Probleme lösen. Das ist gut, denn so entstehen viele kreative Ideen. Außerdem lernen die Kinder, dass Fehler machen zum Lernen gehört. Sie dürfen Fragen stellen, Neues ausprobieren und daraus lernen.


Unsere Schule ist ein Ort, an dem alle Kinder willkommen sind. Vielfalt ist bei uns eine Stärke. Durch das gemeinsame Lernen und Miteinander fühlt sich jedes Kind wertgeschätzt und kann gut lernen und sich persönlich entwickeln.


Fazit: Gemeinsam lernen bedeutet nicht nur Wissen sammeln. Es bedeutet auch, Freundschaften zu schließen und gut miteinander auszukommen. Das macht die Schulzeit schön und gelingt nur in einer guten Gemeinschaft.

Individuelle Lernbegleitung

Bei der Lernbegleitung unterstützen wir die Kinder dabei, selbstständig zu lernen.
Wir beobachten genau, was jedes Kind schon kann und was es noch lernen möchte. Dafür sprechen wir auch mit den Kindern. So planen wir passende Lernangebote, die zu jedem Kind passen. Dabei schauen wir besonders auf die Stärken und Fähigkeiten jedes Kindes. So fühlt sich jedes Kind verstanden und angenommen. Das hilft gut und erfolg-reich zu lernen. Die Lernziele werden den Kindern immer klar erklärt, damit sie wissen, woran sie arbeiten. Die Lernangebote helfen den Kindern, wichtige Grundfähigkeiten zu festigen und anzuwenden. Die Aufgaben der Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter sind:
So zeigen die Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter den Kindern den Weg zu selbst-ständigem und verantwortungsvollem Lernen.

Lernfreude

Der Motor zum Lernen
Lernfreude bedeutet, dass Kinder gerne lernen. Wenn Kinder Spaß am Lernen haben, bleiben sie neugierig und motiviert, auch wenn etwas schwierig ist. Lernfreude hilft ihnen, besser zu lernen. Lernfreude kann sich auf verschiedene Dinge beziehen:

Lernfreude entsteht besonders, wenn Kinder selbst entscheiden dürfen, Erfolg erleben und sich als Teil der Gemeinschaft fühlen. 

Bei uns an der Schule dürfen die Kinder ihren Lernweg mitgestalten. Sie können Projekte aussuchen, eigene Fragen erforschen und ihre Ergebnisse vorstellen zum Beispiel mit Plakaten oder Modellen. Dabei lernen sie auch, anderen zuzuhören und sich gegenseitig zu helfen.

Auch der Morgenkreis oder der Klassenrat sind Möglichkeiten, wie Kinder zeigen können, was sie schaffen. Das stärkt ihr Selbstvertrauen.

Unser jahrgangsübergreifendes Lernen hilft den Kindern, genau das zu tun, was zu ihnen passt. Sie arbeiten an Aufgaben, die sie schaffen können. Wenn sie Fragen haben, helfen nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch die älteren Kinder.
Unser Ziel ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, in der Freude, Gemeinschaft und das individuelle Lernen zusammengehören. So lernen Kinder nicht nur gut – sie haben auch langfristig Spaß am Lernen.

Nachhaltigkeit

Verantwortung für unsere Umwelt

In unserer Schule ist uns wichtig, dass Kinder lernen, gut mit der Natur umzugehen.
Wir zeigen ihnen, warum Umweltschutz wichtig ist und wie sie selbst helfen können.

Naturschutz
Auf unserem Schulgelände am Standort Albert Schweitzer haben wir ein Insektenhotel gebaut. Hier können viele Insekten wohnen. Die Kinder können beobachten, warum Insekten wichtig für die Natur sind.

Ressourcenschonung
Im Unterricht und bei Projekten achten wir darauf, Materialien sparsam zu benutzen.
So lernen die Kinder, kreativ zu sein und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.

Biodiversität
Bald legen wir einen kleinen Schulgarten an.
Die Kinder dürfen dort Gemüse und Kräuter pflanzen und pflegen.
So lernen sie, wie Pflanzen wachsen und warum gesunde Ernährung wichtig ist.

Gesunde Ernährung
Eine ausgewogene Brotdose hilft den Kindern, fit und konzentriert zu bleiben.
Wir empfehlen, frisches Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und gesunde Snacks mitzunehmen.
Plastikfreie Brotdosen sind besser für die Gesundheit und für die Umwelt.
Wir bitten, auf Einwegverpackungen zu verzichten.

Buchprojekt 
Bei uns ist der Geburtstag jedes Kindes etwas Besonderes.
Statt Süßigkeiten oder Kuchen mitzubringen, bringen die Kinder ein Buch als Geschenk für die Klasse mit. Dieses Buch wird in die Klassenbibliothek aufgenommen und kann von allen Kindern gelesen werden. So ersetzen wir Süßigkeiten durch eine schöne Idee, die lange Freude macht und das Lesen interessanter macht.